29.05.-1.06.2009

Harzer Pfingstroller: HT16-Triathleten zum Trainingslager 2009 im Harz

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Dieses Jahr verlagerte sich unser Trainingsstützpunkt in den Ostharz, nach Darlingerode.

In unmittelbarer Nachbarschaft zur Hasseröder Brauerei in Wernigerode und viel komfortabler als im letzten Jahr, übernachteten wir im „Gustav-Lücke-Stift“. Den Brocken immer in Sichtweite, ließen sich hier flache Radtouren im Harzvorland mit dem Höhenmetersammeln im Oberharz verbinden.

Diszipliniert in 2er-Reihe, starteten wir unser lockeres Einrollen im Harzvorland. Die ansonsten nicht für geschmeidiges und diszipliniertes Fahren in der Gruppe bekannten Triathleten, zeigten sich von ihrer besten Seite. Nach 85km endete für die Meisten das Radfahren. Es stand für sie schließlich noch eine einstündige Laufeinheit im hügeligen Umland von Darlingerode auf dem Programm.

Einige unermüdliche Bergfahrer wollten nun aber noch den Brocken erklimmen. Gestärkt durch einen Stop beim Bäcker, ging die Tour weiter über Drei Annen Hohne nach Schierke. Hier wartete leider das berühmt-berüchtigte Brockenwetter mit kaltem Nieselregen und 10 Grad. Überdies war auch noch die Brockenstraße wegen einer Baustelle gesperrt. Das Projekt Brocken wurde zunächst abgesagt. Auch so kamen  immerhin 125km zusammen, ebenfalls abgeschlossen von einer Laufeinheit. Nun hatten wir uns das Grillen aber verdient!

Wenn sich der Brocken schon nicht befahren ließ, so sollte er am Pfingstsonntag zumindest umfahren werden. Los ging es also nach Schierke, Braunlage und den Sonnenberg zur Oker-Talsperre. Geplant war hier eine ausgedehnte Mittagspause mit Blick auf den Stausee. Überwältigt vom Harzer Kundenservice („Bestellungen dauern mindestens eine Stunde...“), verließen wir das Lokal. Wir teilten uns in unter und über 100km-Gruppen. Die einen fuhren nun hungrig und ohne Zwischenstopp direkt über Goslar zurück nach Darlingerode. Die Cappuccino-Gruppe hingegen, ging den zweiten Teil des Tages locker mit einem Kaffeetrinken in Clausthal-Zellerfeld an. Über den Boxberg ging es für sie nach Goslar und Vienenburg zurück nach Hause. Am Ende standen 125km und 1500 Höhenmeter zu Buche.

Die Auffahrt zum Brocken sollte nun doch möglich sein. So nahmen einige Kletterer am Pfingstmontag doch noch den Brocken unter die Räder.

Alles in allem war dieses Trainingslager ein voller Erfolg und war ein gelungener  Einstieg in die Wettkampsaison 2009.